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Ein Osterspaziergang ...



Ein Osterspaziergang gehört zum Frühling dazu. Meine Familie spaziert Ostern gerne durch die Pflaumenberge.

Vielleicht weiß nicht jeder mit dieser Insider-Bezeichnung etwas anzufangen. Ich hatte das schon einmal in meinem Blog-Artikel über die Oderbruchbahn kurz erklärt. Die Pflaumenberge – so nennt der Fürstenwalder den Stadtforst, der in Fürstenwalde-Nord hinter dem Gleis der alten Oderbruchbahn beginnt und sich an die Eisenbahnlinie Richtung Frankfurt/Oder anschmiegt. Hinter dem Buschgarten enden die Pflaumenberge. Buschgarten – so heißt die kleine beschauliche Häusersiedlung am Stadtrand von Fürstenwalde.

 

Auf den Pflaumenbergen wachsen keinesfalls Pflaumenbäume. Aber fragt mich jetzt bitte nicht, warum man dann zu diesem Waldstück – Pflaumenberge sagt! Ich weiß es nicht!

 

Im vergangenen Winter hat sich dort so allerhand getan. Der Klimawandel mit seinen heißen, trockenen Sommern, macht es notwendig, dass sich unser typischer Brandenburger Kiefernwald in einen Mischwald verwandeln muss, um zu überleben.

Und so wurden in den Pflaumenbergen eine Unmenge Kiefern gefällt. Nun wird es der Natur überlassen, auf den entstandenen Freiflächen sich selbst neu zu formieren. Ahorn, Akazie, Birke und weitere Laubbäume, die der Trockenheit trotzen, sollen hier wachsen. Zum Glück wurden nicht alle Kiefern gefällt. Denn Kiefern gehören einfach hierher in unsere Landschaft.

 

Noch kann man sich diesen gewünschten Mischwald nur schwer vorstellen. Ich hoffe jedoch, dass unsere Kinder und Enkel in 10 oder 20 Jahren ihren Osterspaziergang noch immer gerne durch die „neuen Pflaumenberge“ machen werden.

 

Der hübsche Baum mit den vielen Tausend kleinen weißen Blüten, der immer schon zu Ostern blüht, wird dann auch hoffentlich noch stehen und die Waldbesucher einladen weiter zu spazieren.






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