Resümee ...

Es ist wiedermal November. Die meisten Menschen stöhnen, viele haben Depressionen und hassen diesen Monat. Ich nicht !

Seitdem ich schreibe, empfinde ich den November als meinen kreativsten Monat. Gerade weil man sich ein wenig zurückzieht, nach innen horcht und die Reizüberflutung gen Null geht.

Es ist November. Ich ziehe Bilanz. Im Dezember habe ich dann keine Lust mehr darauf.

2016 war ein Schaltjahr. Und was sagte meine Großmutter immer über Schaltjahre?

Schaltjahre sind keine guten Jahre. Sie bringen viel Unglück. Fast möchte ich ihr Recht geben.

2016 ist wirklich sehr viel passiert, auch viel Trauriges.

Mein ganz persönliches Jahr 2016 war sehr intensiv, hat mich manchmal ziemlich gefordert und ist rasend schnell vergangen.

Meine Großmutter war eine kluge Frau. Ich bin auch Großmutter und ich bin froh darüber, dass nun die Schönheit von außen nach innen rutschen darf.

"Hallo!" Großmütter haben die „innere Schönheit“!

Natürlich muss man die auch pflegen. Das ist ähnlich wie bei der äußeren, - die Gene spielen eine Rolle und den Rest muss jeder für sich ausprobieren.

Innere Schönheit strahlt, braucht keinen Spiegel, keine teuren Cremes, macht zufrieden und glücklich. Das ist keine Floskel sondern Lebenserfahrung!

Und man kann es auch umdrehen: Zufriedenheit und glücklich sein macht innere Schönheit.

Der Weg dahin ist manchmal verdammt holperig. Vielleicht ist es auch so, je holperiger der Weg ist, umso größer und schöner ist das Gefühl, wenn man angekommen ist.

Schluss jetzt mit meinen philosophischen Anwandlungen. Ich freue mich wahnsinnig auf das neue Jahr und ich habe mir viel vorgenommen.

Soll ich Euch etwas verraten? Schreiben macht süchtig !

2016 habe ich gemeinsam mit Cornelia Rink den 5. Band der „Profile aus dem Landkreis Oder-Spree“ geschrieben und eigentlich nebenher keine Zeit für eigene Projekte gehabt.

Doch, ich will nicht flunkern, ab und zu habe ich mal das eine oder andere Gedicht geschrieben. Das war dann wie Urlaub, wie ein Leckerli für meinen Kater, wie Sonntagnachmittag in der Herbstsonne oder wie Musik von Bryan Ferry.

Und den ziemlich doofen Ausspruch: „Ich habe mich von der Muse küssen lassen“ den habe ich ernsthaft wahrgenommen und werde nie wieder darüber hämisch grinsen.

Kommt alle gut über den November! Ich mache es auf alle Fälle mit Glühwein und vielen Ideen.

Eure Rita

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© 2014 Rita Kahnt